News-Detail

20 Jahre Tag und Nacht Gebet in Tübingen

20 Jahre Tag und Nacht Gebet in Tübingen

Geschichte des Wächtergebetes

Eines der größten Vorbilder von Gebet, das die Welt veränderte, finden wir in der nordirischen Mönchsbewegung, wo ab 500 n.Chr. in einer 24/7 Kette für ganz Europa gebetet wurde – und das für über 300 Jahre ohne Unterbrechung. Eine weitere bedeutende Gebetserweckung gab es 1725 in Herrnhut. Das kontinuierliche Tag und Nacht Gebet im 3-Stunden Rhythmus dauerte über 100 Jahre. Die Epochen danach war geprägt von Licht und Finsternis, es kam zu großen Erweckungen in Wales und in der Azusa Street, gefolgt von zwei Weltkriegen und dem Holocaust. Als es 1967 im Zuge der Jesus People Bewegung zu einer erneuten Ausgießung des Heiligen Geistes kam, erwachten die ersten modernen Gebetsbewegungen.1973 wurde der Gebetsberg in Südkorea gegründet und Ende der 80er Jahre begann in Israel eine der ersten Gebetsketten im „Jerusalem House of Prayer for all Nations“. Um das Jahr 2000 entstanden internationale Gebetszentren in Kansas City/USA und Kampala/Uganda. Vom Zentrum Afrikas kam durch den prophetischen Dienst von John Mulinde eine neue Last von Fürbitte und des Gebetes nach Deutschland. Gott sprach in dieser Zeit über eine finstere Rußwolke, welche sich über Europa ausbreitet und nur durch stellvertretende Buße und unablässiges Gebet zurückgedrängt werden kann. Es wurde der Wächterruf für Deutschland gegründet, gefolgt von Gebetshäusern wie z.B. in Annaberg-Buchholz, Lüdenscheid, Augsburg und Freiburg.

 

Der Beginn des 24 / 7 Gebetes in Tübingen

In dieser Phase des Neuaufbruchs empfing Jobst Bittner im Rahmen einer 40-tägigen Fasten- und Gebetszeit eine Vision für eine beständige Gebetswache für Deutschland und Israel. In den folgenden Monaten schloss sich die gesamte Gemeinde an und es entstand eine Tag und Nacht Gebetskette, in der seit dem 10. Februar 2000 ohne Unterbrechung gebetet wird – inzwischen über 160.000 Stunden.

Heute sind 180 Tübinger Gemeindeglieder Teil der fortlaufenden 24/7-Kette in einem extra dafür eingerichteten Gebetsraum. Der jüngste Beter ist Teenager – der älteste Beter beinahe 80. Die 3-Stunden Schichten bestehen aus Anbetung, Psalmenlesung und Fürbitte.

Das kontinuierliche Gebet nahm im TOS Werk von Anfang an einen zentralen Platz ein. Der fest eingerichtete, wöchentliche Gebetsabend am Freitag bildet seit über 30 Jahren die Basis für jedes neue Gemeindemitglied. Regelmäßige biblische Lehre über die Macht der Fürbitte und der Ruf zu einem Lebensstil des Gebetes wurde zur grundlegenden ‚DNA‘, zur Substanz für jeden Arbeitsbereich, lokal, national & international. Die gemeinsame Fürbitte der Gemeinde verbunden mit dem persönlichen Gebetsleben sind Grundlage einer ständig wachsenden Liebesbeziehung zu Jesus von jedem einzelnen Beter und Gemeindemitglied.

In Lukas 18 verheißt Jesus am Beispiel der bittenden Witwe, dass entschlossenes und nachhaltiges Beten ein kraftvolles Instrument des Glaubens der letzten Zeit ist!

Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's bei ihnen lange hinziehen? (Lk 18,1-8)

Seit 2000 sind ausgehend von der Gebetsbewegung in Tübingen weitere Gebetsdienste in den Außen- und Missionsstationen des TOS Werkes entstanden.

Als besondere Fürbitte für Deutschland und die Regierung wurde im Jahre 2001 ein wöchentlicher Gebetsdienst in Berlin gegründet, 2008 eine beständige UN-Gebetswache für Israel in New York. Im Jahr 2007starteten Stefan und Dorothee Haas mit einem Gebetsteam von nur 40 Personen eine bis heute durchgehende 24/7 -Gebetskette in Leipzig. Im Rehabilitationszentrum in Svetlagorsk (Weißrussland) besteht seit 15 Jahren eine Gebetskette und auch die verschiedenen Stationen der TOS Dienste unter Straßenkindern in Südamerika beten gemeinsam in einer 24/7 Kette.

Im Jahre 2005 wurde in La Paz, Bolivien, auf 4000 m Höhe ein in seiner Lage und Bedeutung einmaliges Gebetstabernakel eröffnet.

 

Gebet in Aktion – wie Gott hört und seinen Arm bewegt!

Nicht selten wurden in den 20 Jahren durch die unmittelbaren Gebete im 24/7-Raum dramatische oder lebensbedrohliche Situationen herumgedreht: Menschen entschieden sich für Jesus, erlebten Heilung, Rettung und Hilfe in kritischen Lebensphasen. Es gibt zahlreiche Beispiele und Zeugnisse, in dem durch die Gebete Todesurteile und hoffnungslose Diagnosen auf den Kopf gestellt wurden. Allein in den letzten 3 Jahren wurden 4 Personen aus der Gemeinde mit fortgeschrittenem Krebs durch Gottes Eingreifen und ununterbrochenes Gebet zu 100 % geheilt.

Das regelmäßige Gebet für die Obrigkeit und die Gesellschaft nach 1.Tim 2,1-4 hat für Kirchen und Gemeinden in der heutigen Zeit eine besondere Brisanz. Im Eintreten für die eigene Stadt, für das Land und auch für den Kontinent wurde durch das Tag-und Nacht-Gebet nicht selten das Ruder herumgerissen. Bürgermeister und staatliche Oberhäupter mit antichristlichen oder antisemitischen Haltungen, Zielen oder Ideologien wurden überraschend abgewählt oder abgelöst. Die Verheißungen Gottes über die Autorität der Gemeinde im Gebet erfüllten sich beispielsweise buchstäblich, als es im Jahre 2004 um die Bewahrung göttlicher Maßstäbe in Europa ging. In letzter Minute scheiterte die damals fertig vorbereitete EU-Verfassung, aus welcher der Gottesbezug bereits entnommen war.

 

Zeugnisse vom Tag und Nacht Gebet in Tübingen:

Ich bete bereits schon mehrere Jahre einmal in der Woche in der Nacht. Man ist auf ganz besondere Weise aus dem Alltag herausgenommen und es wie ist ein Fasten von Schlaf für den Herrn. Oft erleben wir in unserer 3-Stunden Schicht wie plötzlich Gott kommt und wir über die gesamte Zeit nur in der Anbetung stehen. Der Heilige Geist beginnt prophetisch zu sprechen. Es ist immer wieder bewegend für uns, wenn schon in der darauffolgenden Woche genau die Dinge geschehen oder sogar in den Nachrichten erscheinen, für die wir nachts eine Last empfangen haben: für das Land, für Menschen oder auch konkrete Notsituationen.

- Friedhelm aus Gomaringen

 

Durch Gebet hat Jesus unsere 2 ½-jährige Tochter von Leukämie geheilt. In der unbeschreiblich schwierigen intensiven Therapiezeit erlebten wir viele Wunder! Nur durch beständiges Gebet der Gemeinde bzw. des 24/7 Gebets, konnten wir diese Zeit durchhalten. 

- Deniz aus Jettenburg

 

Ein entscheidender Fokus in jedem Gebet ist Israel. Die Verheißung „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen“ in 1. Mose 12,3a gilt für jeden Menschen aber auch für das Schicksal jeder einzelnen Nation.

In der letzten Zeit wird auch unser Land nach seinem Umgang mit Israel beurteilt werden. So kann Deutschland nur durch eine segnende Haltung gegenüber dem jüdischen Volk in die von Gott gewollte Bestimmung kommen. Seit Start der Marsch des Lebens-Bewegung erleben wir, wie durch das unablässige Gebet in vielen Ländern Buße und Versöhnung geschieht und die Herzen zahlreicher Holocaustüberlebenden getroffen und geheilt werden. Unsere Gebete entscheiden darüber, inwiefern die Welle des aktuell neu erwachenden Antisemitismus in Europa zurückgedrängt werden kann.


Warum beten wir?

Die zentrale Motivation zu beten besteht darin, dass Jesus es zu jedem Zeitpunkt selbst in höchster Priorität getan und vorgelebt hat! Jesus bittet Tag und Nacht für uns - und motiviert so auch uns als seine Jünger ohne Unterlass zu beten!