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„Ich wusste, dass ich mein Leben zerstörte und schrie zu Gott.“

„Ich wusste, dass ich mein Leben zerstörte und schrie zu Gott.“

Mein Vater war in die Mafia verwickelt, wurde zum Alkoholiker und nach kurzer Zeit hatte unsere Familie alles verloren. Ich bin in Armut aufgewachsen und hatte wenig Chance auf eine gute Bildung und ein normales Leben. In meiner Familie gab es keinen Schutz, keine Erziehung; mein Vater war gewalttägig und schlug meine Mutter und mich. Als ich 16 war, wurden meine Eltern von einem Auto angefahren, mein Vater starb.

Ich habe sehr früh in vielen Beziehungen nach Liebe und Anerkennung gesucht, aber mein Frust, die innere Leere und Verlorenheit wurden nur schlimmer. Mein Leben war gefüllt von Angst, vielen Beziehungen und suizidalen Gedanken. Trotz allem hatte ich Träume: ich wollte im Ausland leben, Übersetzerin werden, und es war mein Wunsch, dass mein Leben zählt. Als ich 2011 als Au Pair nach Deutschland kam, wurde meine Lage nur schlimmer: ich geriet in eine tiefe Depression mit Panikattacken. Ich wusste, dass ich mein Leben zerstörte und schrie zu Gott.

Gott antwortete mir sofort: eine Frau sprach mich an der Bushaltestelle an und erzählte mir von Jesus. Sie lud mich auch in den Gottesdienst ein und dort gab ich mein Leben Jesus. Es kostete mich einiges, meine Sünde kompromisslos zu bekennen, meine Vergangenheit loszulassen, meinem Vater zu vergeben und meinen Lebensstil zu ändern, aber es hat sich mehr als gelohnt!

Gott hat meine Persönlichkeit wiederherstellt und erfüllte meine Herzenswünsche: ich konnte mich mit meiner Mutter versöhnen und wurde von Depression geheilt. Ich erlebte finanzielle Versorgung, begann als Übersetzerin in der Gemeinde zu dienen und konnte eine Ausbildung als Krankenschwester absolvieren. Jetzt darf ich sogar Pflegepädagogik studieren. Und vor allem: Gott ist mir als Vater begegnet. Er ist ein wundervoller Vater, der mich nicht schlägt und nicht unberechenbar ist, sondern mir Liebe, Erziehung, Schutz und Sicherheit gibt.

- Nastia

 

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