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Mein Leben war mir egal

Mein Leben war mir egal

Über meinem Leben stand ganz groß: „Alles ist egal, du bist nicht wichtig.“ Meine Mutter war schon alleinerziehend, als ich auf die Welt kam. Ich war weder geplant noch erwünscht. Obwohl meine Mutter sich bekehrte und ich im Kindergottesdienst von der Liebe Gottes hörte, war mein Leben von Perspektivlosigkeit geprägt. Weil sonst niemand einen Plan für mich hatte, hatte ich selber auch keinen. Aufgrund meines Verhaltens wäre ich fast von der Schule verwiesen worden und bei einem Unfall hätte beinahe ein Mensch durch mich sein Leben verloren. Ich war froh, dass beides nicht passiert ist. Aber letzten Endes war es mir egal. Ich sah keinen Grund, mein Leben zu ändern. Ich glaubte zwar an Gott, aber was er über mich dachte, war mir egal. Dieses „Egal“ mag nach außen hin cool aussehen, aber innen drin ist ein Schrei nach Liebe, der heute zahllose junge Menschen in Verzweiflung und Selbstmord treibt. Alle möchten eigentlich gewollt und geliebt sein. Wenn Jesus nicht eingegriffen hätte, weiß ich nicht, ob ich noch leben würde. Mein Leben bekam eine neue Wendung, als ich dem himmlischen Vater begegnete und verstand, dass ich Gott nicht egal bin. Er hatte vom ersten Moment meines Lebens an einen Plan für mich. Als ich das begriff, hat sich alles verändert. Heute lebe ich in meiner Berufung, kann Verantwortung übernehmen und führe eine glückliche Ehe. Das habe ich Jesus zu verdanken!“

Maria Wilhelm