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Von Todessehnsucht befreit

Von Todessehnsucht befreit

Als ich 2011 zum ersten Mal bewusst hörte, dass man zu Gott eine Beziehung haben kann, war meine Reaktion darauf: „Schön für die, die das erleben, aber für mich ist das nichts.“ Doch das hielt Jesus nicht davon ab, mir zu begegnen und mein Leben komplett auf den Kopf zu stellen.

Ich bin 28 Jahre alt und arbeite als Ergotherapeutin. Als Kind besuchte ich eine Kinderkirche und mit 14 Jahren wurde ich konfirmiert. Ich glaubte an Gott, doch ohne eine Beziehung zu ihm zu haben. Relativ früh fing ich an, mich selber abzulehnen. Immer öfter fragte ich mich, was der Sinn des Lebens sei. Die Fragen, Selbstablehnung, Selbstzweifel, bis hin zum Selbsthass wurden immer mehr. Ich wurde innerlich immer trauriger und zog mich mehr und mehr in mich zurück. Es war ein Gefühl von Schwere und Leere. Dies spitzte sich zu, so dass fast kein Tag verging, an dem ich keinen Todeswunsch hatte. Ich stellte mir den Tod als etwas Schönes vor.

2011 erzählte mir dann eine Freundin von Jesus. Ich ging mit ihr zu einem Abendkurs. Dort konnte man Fragen zum Glauben, zu Jesus und zur Bibel stellen, und Leute erzählten, was sie mit Jesus erleben. Ich wusste plötzlich, dass das die Wahrheit ist, und ich gab Jesus in einem schlichten Gebet mein Leben. Schon an diesem Abend veränderte sich etwas ganz Entscheidendes in mir: Die Leere verschwand und es kam so ein unbeschreiblich tiefer Frieden, der bis heute geblieben ist. Seitdem veränderte Jesus alles. Ich denke, rede und fühle nicht mehr so wie früher. Selbsthass und Selbstmordgedanken sind verschwunden. Bis dahin, dass ich heute einen Beruf ausüben kann, in dem ich anleiten und sehr eng mit Menschen zusammen arbeiten muss. Das wäre früher für mich unvorstellbar gewesen.

Jesus hat mir, im wahrsten Sinne des Wortes, ein neues Leben geschenkt und geht mit mir zusammen durch Höhen und Tiefen.

Ina